Ausleitungsverfahren
Die Körpersäfte reinigen!
Die westliche Medizin basierte bis zu Beginn der naturwissenschaftlichen Lehre über die Zellularpathologie im Wesentlichen auf der sog. Säftelehre (Humoralpathologie). Gesundheitsstörungen oder Erkrankungen verstand sie als Störungen der fehlerhaften Beschaffenheit der Körpersäfte, die u. a. durch Verschlackungen des Organismus oder äußere krank machende Faktoren zustande kamen. Als Begründer der Säftelehre gilt der berühmte heilkundige Hippokrates von Kos. Er schuf die sog. Säftelehre, in welcher er vier Kardinalsäfte, nämlich Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle beschrieb, die bei Erkrankungen gestört waren. Außerdem ordnete er den Befindlichkeiten entsprechende Temperamente zu. Er war auch derjenige, der die Zusammenhänge zwischen dem Körperinneren und der Haut als deren Projektionsfläche beschrieb, was nichts anderes bedeutet, als dass jedes innere Organ auf der Haut ein zugeordnetes Areal besitzt. Die Organe können also über die entsprechenden Hautareale mit äußerlichen Maßnahmen angesprochen und im Sinne einer Regulation günstig beeinflusst werden. Die Organe können so von schädlichen Stoffen dadurch befreit werden, dass man diese nach außen über die Haut ableitet. Daher kommt es zu dem Begriff „Ausleitungsverfahren“. In der Geschichte finden wir viele Hinweise auf hervorragend arbeitende Naturheilkundige, die mit ihrem Wissen Großes vollbrachten. Einer der berühmtesten dieser Heilkundigen war Paracelsus von Hohenheim.
Ausleitungsverfahren:
Zu den Ausleitungsverfahren gehören das blutige und unblutige Schröpfen, das Baunscheidtverfahren, Cantharidenpflaster, die Blutegeltherapie, der Aderlass und die Mini- und Mikrofontanelle. Bei den Ausleitungsverfahren kommt es darauf an, die Konstitution des Patienten vor der Behandlung der einzelnen Organsysteme zu berücksichtigen. Daher bezeichnet man diese Behandlung auch als konstitutionsumstimmende Allgemeinbehandlung. Eine solche Therapie gilt als ausgezeichnete krankheitsvorbeugende Maßnahme. Aus der Anwendung innerer und äußerer Heilmittel ergibt sich eine ganzheitstherapeutische Therapie. Das Wirkprinzip einer humoralen Therapie ergibt sich aus der Grundregulation unseres Organsystems. Entzündungen, äußere und innere Gifte, Verletzungen, psychischer Stress und nicht zuletzt chemische Arzneimittel führen zu einer massiven Regulationsbelastung für den Organismus. Hier kann es durch Einsatz der Humoraltherapie zur Verbesserung des Bindegewebsstoffwechsels kommen. Die Beseitigung lokaler Störungen des Blut- und Lymphsystems sowie eine verbesserte Durchblutung beseitigen die im Bindegewebe abgelagerten Giftedepots. Auch kommt es bei diesem Verfahren zu einer positiven Immunstimulation. Um eine umfangreichere Darstellung über die Ausleitungsverfahren zu erhalten klicken Sie bitte hier
In zahlreichen individuellen Heilversuchen am Menschen zeigt dieses Naturheilverfahren gute Ergebnisse. Doch weisen wir Sie darauf hin, dass sich das hier vorgestellte Naturheilverfahren so wie auch seine Wirkungen in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt, noch als bewiesen gilt.